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Hilke Hein |
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Hilke Hein |
BiodatenHilke Hein wurde in Hamburg geboren 1958-1962 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Armgartstraße Seit 1962 Arbeit in verschiedenen Agenturen Seit 1970 freie Mitarbeit in Agenturen Seit 1979 führt sie eine eigene Malschule. Mehr dazu hier: Hein und Hein | |||
Ihre Bilder |
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"Malen, das heißt, aus der Farbe das Bild formen."(Ernst-Wilhelm Nay) |
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| Eine ihrer vielen Ausstellungen hatte den Titel "Bewegung und Rhythmus" und damit zielte sie genau auf das Thema ihrer Arbeiten. Die rhythmische Anordnung von Farbflecken ist ihr Kennzeichen, und die Dynamik der Bewegung wird maßgeblich vorangetrieben durch den Einsatz der (unbunten) Farbe Weiß. Weiß ist aber nicht zu verstehen als Reduktion von Farbe. Vielmehr wird es durch das Zusammenspiel mit den anderen Farben selbst zu einer. Es lässt das benachbarte Gelb, Blau, Rot oder Grün leuchten, nimmt auch Strahlen der Umgebungsfarbe auf und verändert sich dadurch. Weiß lässt Platz für Phantasie und fordert vom Betrachter des Bildes Konzentration. Als Element der Komposition führt Weiß zu Bewegung, Veränderung und Fortschritt. Wer sich hier an die "Lebensbewegung" der italienischen Futuristen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnert fühlt liegt nicht falsch. Hilke Hein nennt einen der Vertreter als einen ihrer geistigen Vorbilder: Giorgio Morandi (1890-1964), der an der "Ersten freien futuristischen Ausstellung" teilnimmt, später aber wieder zum Stillleben zurückkehrt. Ein Sujet, in dem auch Hilke Hein deutlich eigene künstlerische Akzente setzt. |
Ihr Aquarell "Laufende Frau" weckt in seiner Bewegung Assoziationen zu dem Bild von Giacomo Balla, Mädchen auf dem Balkon (Öl auf Leinwand, 1912). Giacomo Balla ist einer der fünf Unterzeichner des futuristischen Manifestes. Während aber Hilke Hein den Weißformen die Farben Blau und Schwarz unter- und zuordnet, löst Balla in gleißendem Licht die Formen in Farbe auf. Neben den ebenfalls von ihr als Vorbilder genannten Paul Cézanne, August Macke und Emil Nolde, hat sie von dem 1968 gestorbenen Maler Ernst-Wilhelm Nay gelernt. "Malen, das heißt, aus der Farbe das Bild formen", formulierte er einmal sein Credo. Sein lebenslanges Mühen war, das "Elementarbild" zu schaffen, allen Raum, alle Rhytmik und Dynamik durch die Farbe zu erreichen. Pflanzen, Stillleben, Landschaften sind Hilke Heins Motive. Doch kommt es ihr nicht auf naturalistische Formen an. Mit dem Pinsel deckt sie das Wesentliche, das Charakteristische auf, arbeitet das Symbolhafte heraus. Sehr gut zu sehen auf dem Bild "Süllberg" oder auch den vielen Blumen-Aquarellen, wie z. B. bei diesen leuchtenden "Sonnenblumen" oder zarten "Seerosen". Die Weißform unterstreicht das Symbolhafte. Im Zusammenspiel der Symbole entwickelt sich das Bild. Dieser Rhythmus, der Wechsel der Tiefe - mal mehr vorn, mal mehr im Hintergrund, trägt ihre individuelle künstlerische Handschrift. |
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